Wow, es sind inzwischen schon mehr als acht Wochen vergangen, seit ich das letzte Mal über meine Erfahrungen mit den Merrell Barfußschuhen u...

Ein paar weitere Gedanken zum Laufen in Barfußschuhen

17:42:00 Janine 0 Comments

Wow, es sind inzwischen schon mehr als acht Wochen vergangen, seit ich das letzte Mal über meine Erfahrungen mit den Merrell Barfußschuhen und generell dem Barfußlaufen geschrieben habe.
Die Monate Juli und August sind in etwa ähnlich vollgepackt wie der Dezember. Ich denke, das kennen viele von euch :-)

Wo es aber heute regnet und wir mal nichts vor haben, habe ich ein wenig Zeit, gemachte Erkenntnisse zu teilen und ein paar Überlegungen einzustreuen.

Ich war vor allem im Juni/Juli sehr viel mit meinen Merell und auch meinen Huarches unterwegs.
Letztere liegen leider grad im Schrank. Aber nicht, weil sie kaputt wären oder mir nicht bequem genug. Nein, das Band hatte sich einseitig gelockert und ich habe sie erst eeeeeewig nicht neu gebunden und dann zu optimistisch und straff. Und weil ich leider zu denen gehöre, die fehlerhafte Sachen erst mal auf einen imaginären "muss repariert/geändert werden" Stapel legt, liegen sie schon eine Weile unbenutzt herum :-(

Meine Merrell haben dafür eine extremere Tour hinter sich. Ich habe sie mitgenommen ins Altmühltal und bin in ihnen 160 km geradelt. Sehr gut geradelt sogar.
Gut, dass hat mit Barfuß laufen oder joggen recht wenig zu tun. Aber ich wollte schließlich öfter solche Schuhe tragen damit ich den Laufstil trainiere. Und ich wollte sie auch ein bisschen testen.

Sohle 1A, hatte ein bisschen Angst, dass meine Pedale sie in Mitleidenschaft ziehen. Aber dem war nicht so.


Mein Fazit: Man kann sie auch hervorragend zum radeln her nehmen, zum Stadtbummel (Eichstätt, Inglostadt, Gunzenhausen, Weißenburg) und generell zum herumlaufen.

Hier begleiten sie mich drei Tage in, um und über Innsbruck


Gejoggt bin ich natürlich mit ihnen auch. Allerdings nicht so viel wie ich wollte. 
Warum?

Zum Einen habe ich mich beim 160km radeln (untrainiert) übernommen und meine Muskeln überstrapaziert. Davon hatte ich leider gute sechs Wochen was.
(Kurzzeitig hatte ich sogar Angst, es läge am Schuh. Dem war aber nicht so)

Dann habe ich mich im Juli beim Joggen ein bisschen übernommen, weil ich so einen "guten Lauf" hatte und habe mir wieder (möööp) einen Muskelkater zugezogen.*

Und zu guter Letzt hatte es seit Mitte/Ende Juli hier dauernd >30°C. Das in Kombination mit meinen möglichen Trainingszeiten hatte mich dann eher im Haus statt draussen gehalten.

*Für mich sind die Schuhe nach wie vor wunderbar. Ich stelle aber fest, dass ich wohl noch ein weiteres Paar mit etwas Sprengung (Differenz von Ferse zu Ballen) und Dämpfung brauche.
Quasi "Anfängerschuhe" :-)
Dadurch, dass ich mit den absolut 0 Sprenung/0 Dämpfung Schuhen nicht weit joggen kann, jogge ich weniger, trainiere zu selten und damit komme ich nicht voran in der Kilometerlänge.

Dass es eine Weile dauert, bis sich die Muskulatur an den neuen Gang gewöhnt hat, wusste ich. Das kann bis zu einem Jahr dauern. Aber ein klein wenig demotiviert es mich halt, nicht in meiner Streckenlänge voran zu kommen.

Vielleicht wäre daher tatsächlich ein Wechsel zwischen "Anfängerschuh" und "Profi" für mich der sinnvollste Weg?

Ich denke darüber nach.


PS. Komplett Barfuß laufe ich im Sommer übrigens generell oft. Alle kleinen Wege sowieso und oft auch größere Strecken. Allerdings gehöre ich nicht zu denen, die auch bei brennendem Asphalt von Grasbüschel zu Grasbüschel hüpfen um noch Barfuß sein zu können. Da bin ich dann doch pragmatisch veranlagt. Und hey, ich mag Schuhe schon auch. :-)

Das nächste Mal werde ich wohl mal über Fußpflege, Fußschäden und anderen Überlegungen zum Barfußlaufen schreiben. Denke, dass könnte interessant sein.

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