Jetzt hätte ich vor lauter Ferien, Prüfung und Chaos glatt vergessen zu berichten, wie es denn nun so gelaufen ist mit meiner " 40 Tag...

Fazit - 40 Tage besser machen

11:27:00 Janine 0 Comments

Jetzt hätte ich vor lauter Ferien, Prüfung und Chaos glatt vergessen zu berichten, wie es denn nun so gelaufen ist mit meiner "40 Tage besser machen" Challenge.

Ursprünglich sollte sie bis zum 4. August etwa gehen. Da wir aber am 30.7. großes Eisessen am Zeugnistag hatten und keines meiner Kinder sein monströses Eis aufessen konnte, habe ich spontan beschlossen, die Challenge zu beenden und ein bisschen vom Eis zu essen. (Wirkich nur ein bisschen, mir war relativ schnell schlecht)


 Wie aber ist es mir ergangen? 

Die ersten drei Tage waren nicht ganz ohne. Ich brauchte plötzlich viel Willen,  nicht ins Süßigkeitenregal zu greifen. Das war zum Glück nicht schwierig, ich hatte mich gut im Griff. Aber ich musste mir wirklich immer wieder sagen "du machst das jetzt nicht".
 Nachdem ich die ersten Tage überstanden hatte, lief es erstmal richtig entspannt weiter. Ich habe meine sportlichen Aktivitäten vermehrt (mehr Joggen, schwimmen gehen, Rad fahren) und war gut drauf.


Richtig hart wurde es dann für gute drei Tage im zweiten Drittel der 40 Tage. 
Ich sag euch, das hat mich unerwartet getroffen. Ich war relativ mies drauf und wollte immer Süßes. 
Zudem träumte ich sogar, dass ich das Verzichten vergessen hatte und es mir erst nach Genuss einer Süßspeise einfiel. *lach*

Aber auch diese Phase ging rum und ich kam wieder gut ins Gleichgewicht. Am Ende fehlte mit Kuchen, Schokoade und Chips gar nicht mehr wirklich.
Und wie oben geschrieben, war mir das erste Eis viel viel zu süß.

Ende gut, alles gut, Erfolg auf der ganzen Linie?
Nicht so richtig.

Denn dank Urlaub mit Geburtstag und viel snacken war ich recht schnell wieder bei den üblichen Verdächtigen angelangt. Ich hielt mich zwar zurück beim extra Keks während unserer Autofahrten. Den Kuchen und das Eis, die ungesunden Snacks etc drum herum summierten sich aber schnell wieder.


Das gefällt mir überhaupt nicht. Es schleicht sich einfach alles wieder ein.
Gut, ich wollte ja auch nicht für immer auf Süßes verzichten. Aber so wie jetzt ist auch nicht gut.

Zudem kam dann noch Misserfolg beim Joggen hinzu - ich bin dann doch eher leicht zu demotivieren. Denn wo ich am Anfang super schnell Erfolge hatte, schaffte ich plötzlich die gleiche Strecke nicht mehr. 
Vielleicht, weil ich jetzt schneller laufe? Aber es hat mich irgendwie demotiviert, dieses Gefühl, zu scheitern, nicht voran zu kommen und sich zu quälen. 

Aber das ist ja alles kein Grund, um den Kopf in den Sand zu stecken. Nur weil man durch ein Tal wandert, heißt es ja nicht, dass man da für immer bleibt. Ich "wandere" also einfach weiter und begebe mich wieder auf den Weg zum nächsten Gipfel. 

Es gibt keine verpasste Zeit zum Anfangen. Man kann immer und jederzeit neu beginnen, sich neu ausrichten. 

Und sobald ich 100% auskuriert bin (ich war jetzt einige Tage erkältet) nutze ich die Ferienzeit und beginne wieder mit Laufen. Kleinere Runden vielleicht. Oder einfach ohne große Vorstellungen.

Drückt mir die Daumen.
Oder habt ihr vielleicht sogar ähnliche Erfahrungen gemacht?
 





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