Wir könnte es anders sein, am Vorabend zu meiner ersten Linkparty geht es bei meinem um meine große Liebe zur Fotografie. Ganz...

weekly special #6 - Große Liebe Fotografie

19:28:00 Janine 2 Comments

Wir könnte es anders sein, am Vorabend
zu meiner ersten Linkparty geht es bei meinem



um meine große Liebe zur Fotografie.

Ganz ehrlicherweise hat es mich noch nicht sehr lange erwischt. Während die Kinder klein waren gab's vor allem so Schnappschuss Bilder von den Lütten und unseren Geburtstagen und Urlauben. Mit diversen Kompaktkameras (wir hatten einen Verschleiß sag ich euch, nicht mehr heilig!) unterwegs, musste ich mich ja nie auseinandersetzen mit Belichtung oder manuellem Fokus oder weiß der Geier.
 

Das konnten diese Kameras alles eh nicht, wir haben nämlich nie teure gekauft. Gingen eh immer schnell kaputt. Irgendwann habe ich mich dann aber doch versucht in Sachen "besseres Foto" und stellte fest, man kommt doch recht schnell an seine Grenzen. Versteht mich nicht falsch: Ich habe ein paar wirklich tolle Bilder produziert mit meiner 120 € Kamera, aber so richtig wollte der Funke nicht überspringen. Das liegt möglicherweise auch mit an der Größe. Die Dinger sind so unfassbar winzig. Toll für die Hosentasche, richtig schlecht zu handhaben mit meinen großen Händen.


Also legte ich mir mit viel Sparen, Ehemann bezirzen und Geburtstagsgeschenken endlich eine Spiegelreflex zu.  Ein himmelweiter Unterschied. Nochmal: Man kann super klasse Fotos mit den normalen Kameras machen. Man kann übrigens auch richtig grottige Bilder mit der superteuren Spiegelreflex machen. An der Aussage "Der Fotograf/die Fotografin macht das Bild" ist etwas dran.


Wieso also doch ein Unterschied? Weil es sich anders anfühlt. Und weil - ja das geb ich zu - man unglaublich viel mehr Möglichkeiten hat zu spielen. Raus aus der Automatik und rein in die manuellen Funktionen! Mit dem richtigen Bearbeitungsprogramm erweitert sich das Spielfeld dann auch noch mal enorm.


Ich hatte also ein neues Hobby. Und das ist eigentlich ein Segen. Denn es bringt mich nach draussen (wie man das über Hunde auch immer sagt) und es entschleunigt mich - denn man braucht Zeit und Muße für ein Bild. Schnappschüsse gibt es seitdem kaum noch. Fürs Familienalbum eher fatal, für meine Fotosammlung besser.


Gerade Makroaufnahmen, aber auch Bilder von fließendem Wasser oder bei schlechter Beleuchtung bringen mich dazu, langsamer zu machen. Und kunstfertiger zu werden. Da ich inzwischen auch ein Objektiv besitze, dass an meiner Kamera keinen Autofokus zulässt, ergeben sich ganz andere Herausforderungen. Wie bekomme ich das Bild scharf? Bei meinen miesen Augen. Wenn es gelingt, ist es wunderschön. Das ist die Belohnung. Jedes Mal. 


Für mich ist Fotografieren draussen sein. Unterwegs sein. Entdecken. Blickwinkel ändern. Neues wahrnehmen. Ausprobieren, was geht. Spielen eigentlich. Stimmung einfangen, Farben herauskitzeln, Schärfe und Unschärfe einsetzen. Die Welt wird ein Spielplatz für mich. Deshalb liebe ich die Fotografie. 


Und da geht es nur um das Herz und die Freude. Um meine lachende Seele und das glitzern in meinen Augen, wenn ich ein Bild einfange, dass so ist, wie ich es wollte. 
Es ist frei von Perfektion, ich habe keine Ansprüche an bestimmte Regeln oder Einstellungen. Dieses Leichtigkeit, die möchte ich behalten. Und ich hoffe, viele von euch haben sie auch. Leichtigkeit in dem, was eure große Liebe ist. Dass euer Herz springt und lacht, wenn ihr tut, was ihr gerne tut. Dass eure Seele zufrieden in euch ruht und ihr wie in einer kleinen Extrawelt seid, wenn ihr eurem liebsten tun nachgeht.

Wir lesen uns morgen schon wieder zur Linkparty im Februar. Ich war die letzte Woche (oder zwei Wochen eigentlich schon) unterwegs in Sachen Makro und freu mich auf euch, die ihr zum lesen und/oder verlinken vorbei schaut.








Kommentare :

  1. Eine ganz andere Entwicklung, was das Fotografieren anbelangt. Habe schon als Studentin mit der Spiegelreflex plus diverser Objektive angefangen und lange beibehalten, bis mir meine erste Canon Ixus in die Hände fiel. Tolles Design, passte in die Tasche, machte gute Fotos. Leider wurde sie mir geklaut, und das Nachfolgemodell hielt nicht, was die erste versprach. Es folgte eine weitere Kompaktkamera, Empfehlung eines Freundes, die relativ lange gehalten hat, auch da das Nachfolgemodell, was mir nicht mehr so gefiel. Durchs Bloggen stiegen meine Ansprüche, aber so eine schwere Spiegelreflex wollte ich nicht mehr ( unsere analogen Modelle verstauben noch in der Schublade ). Und die guten Erfahrungen mit der neuen Marke ließen mich dabei bleiben. Toll sind die Festbrennweiten - Objektive, gerade bei Porträts.
    LG
    Astrid

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    1. Js, das kann ich durchaus auch verstehen. Ich habe sogar manchmal mein Handy noch mit dabei um ggf damit auch ein "schnelles" Bild zu machen, manchmal produziere ich damit richtig gute Fotos. Daher sind so kompakte Kameras durchaus super.
      Festbrennweiten habe ich auch für mich entdeckt. Ich erhoffe mir ein 35mm zum Geburtstag. Sieht gut aus für mich, heute kam ein Päckchen für meinen Mann an *lach*

      Herzlich, Janine

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