Heute zeig ich euch Tochterkinds Geburtstagskuchen. Die Idee ist so simpel und dabei so genial, dass ich sie unbedingt teilen ...

Aus dem Kopf in den Blog #12: Geburtstagskuchen Regenbogenfisch

07:00:00 Janine 4 Comments






Heute zeig ich euch Tochterkinds Geburtstagskuchen. Die Idee ist so simpel und dabei so genial, dass ich sie unbedingt teilen muss. Denn wenn es um Geburtstage geht, mag ich es gerne sehr einfach mit einem gewissen "wow" Effekt.


Derzeit ist im Kindergarten das Thema "Unterwasserwelt". Also war nach einem anfänglichen Abschweifer zu "Star Wars Darth Vader Kuchen" doch klar, ich muss einen Fischkuchen backen. Fischkuchen. Großartig.
Ich sah mich schon einen Blechkuchen zuschneiden. Und färben? Zuckerguss? Essen die Kinder nie im Leben. Sieht geil aus, bleibt aber liegen. Ausserdem habe ich einfach ein Problem mit den richtig färbenden Lebensmittelfarben. Wahrscheinlich inkonsequent, denn ich kaufe ja auch Schokolinsen, aber trotzdem. 


Also erstmal Tante Google anschmeißen und gucken, was andere so zum Thema "Fische", "Unterwasser", "Wasser" zu bieten haben. Holla die Waldfee - ernsthaft?! Ich blätterte mich durch seitenweise abgefahrene Kuchenkunstwerke. Ne, das geht nicht.


Aber dann fand ich ihn. Meinen Kuchen. Den Kuchen, den ich backen kann und bereit bin zu backen. Der Kuchen, der dem Kinderwunsch nahe kommt, essbar ist und kindergartentauglich obendrein. Perfekt!



Das Bild habe ich auf Pinterest durch die Bildersuche gefunden. Zuerst hier, dann aber auf vielen anderen Seiten auch. Gebacken habe ich ihn nach einem Grundrezept für Rührteig aus einem meiner Backbücher. Ein bisschen gehackte Schokolade unterrühren, ab in die Springform, backen und fertig. Naja, fertig ...


Nach dem Backen und Auskühlen folgt natürlich die Schokoglasur. Ich habe den Kuchen nur dünn bepinselt. Muss ja nicht Zucker-Schoko-Overkill sein. Lässt sich auch besser schneiden. Was man während des Backens schon tun sollte: Schokolinsen sortieren. Aschenputtel-Style. 


Für die Flosse eine Ecke aus dem Kuchen schneiden und dann die sortierten Linsen auf die noch weiche Schokoglasur verteilen. Ich habe mich dagegen entschieden, den ganzen Kuchen zu belegen. Erstmal hätte ich den Hass der Erzierherinnen heraufbeschworen, denn so ein belinster Kuchen ist quasi unschneidbar. Zum anderen gefielen mir die teilweise belegten Kuchen am besten.


Ein erfahrenes Eltern schmeißt aber noch ne Runde Linsen als Fischfutter mit aufs Blech, denn man kann davon ausgehen, dass alle Kinder die Lisenseite haben wollen. 
Der Kuchen war der Renner. Ratzeputz weggegessen und ausnahmslos Lob. Ich denke, alles, was man mit Rührteig in einer Springform backen kann, kann als Grundlage genommen werden. Ob reiner Schokokuchen oder mit Obst drin ... egal. Was euch schmeckt, passt.

Verlinkt auch zum Creadienstag.

Kommentare :

  1. Wirklich ein cooles Teil. Und jetzt habe ich Lust auf Kuchen...
    Herzlichst Ulla

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    1. So ein Rührkuchen ist zum Glück ja schnell gemacht. Hoffe, du konntest inzwischen mal deine Kuchenlust stillen.

      Herzlich,
      Janine

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  2. Oh, da wäre ich auch gerne nochmal Kind bei einem so tollen Kuchen!!! Sieht ja echt spektakulär aus! Lg Karin

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    1. Liebe Karin,

      also für Regenbogenkuchen ist man nie zu alt. Nur zu. :)

      Janine

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