So ein neues Jahr ist toll. Alles steht auf Anfang. Alles riecht neu und birgt ungeahnte Möglichkeiten. Inzwischen habe ich meinen Blog krä...

Fünf Fragen am Fünften #1

10.1.18 Janine 1 Comments

So ein neues Jahr ist toll. Alles steht auf Anfang. Alles riecht neu und birgt ungeahnte Möglichkeiten. Inzwischen habe ich meinen Blog kräftig durchgepustet und einiges umgemodelt. Und ich habe entdeckt, dass nicht nur ich das neue Jahr für neues genutzt habe.

Nic von Luziapimpinella hat ihre 2017er "Hallo Monat Bucket List" über Bord geworfen und läd 2018 dazu ein, jeden Monat fünf Fragen zu beantworten. Fünf Fragen jeden fünten im Monat. Also "Fünf Fragen am Fünften" (oder #5fa5 auf Instagram). 
Diese fünf Fragen sollen mehr verraten über all die Teilnehmerinnen und natürlich über Nic selbst. Es ist auch ein bisschen Hineinschauen und Auseinandersetzen mit sich selbst - und wer, wenn nicht ich kann das 2018 gut gebrauchen? Also bin ich mit von der Partie.

Ich habe mir hier schließlich vorgenommen, mehr über mich zu schreiben, mal etwas tiefer blicken zu lassen. Und ein paar willkürliche Fragen zu meiner Person können bestimmt sehr erheiternd sein, oder? Ich finde die ersten fünf jedenfalls schonmal klasse. Und wie viel jede erzählen mag oder ob man Fragen auslässt, das ist vollkommen frei. Ich bin gespannt, wohin die Fragereise noch geht. Und ihr erfahrt so Monat für Monat krude, interessante oder auch mal langweilige Dinge über mich.

Da es die erste Fragerunde ist, bin ich natürlich etwas später dran, als am Fünften des Monats. Aber das schadet nichts. Der Linktool bei Luziapimpinella ist immer bis zum Vierten des Folgemonats offen.


Los geht's:

1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?
Ich träume ständig wirr. Befinde mich erst hier und dann da, die Personen wechseln, leben in neuen Konstellationen zusammen, sind ein und dieselben obwohl sie immer anders aussehen ... Es ist ein riesen Wirrwarr. Ich kann nicht zählen, mit wievielen Menschen ich schon verheiratet war im Traum. Und was bitte sagt das über mich? Zumindest sind es keine Stars und Sternchen, wie bei Nic. Das macht es aber manchmal noch seltsamer, wenn man denjenigen in Echt trifft und denkt, örks mit dir war ich zusammen im Traum. Tja. 
Wirklich verwirrend auch, wenn ich versuche, das zu erzählen. Denn da sind Zeitsprünge enthalten und Logiklücken en mass.

Leider erinnere ich mich nie lange nach dem Aufwachen an den Inhalt. Die Träume, an die ich mich lange erinnern kann sind die, in denen etwas schreckliches passiert. Schrecklich nicht so klassisch horrormäßig, die vergesse ich auch (und bin dafür nicht empfänglich), sondern schrecklich im Sinne von es tut mir im Herzen weh. Dann nehme ich das Gefühl mit in den Tag und das ist ziemlich unschön. Kommt aber im Gegensatz zu wirren, wilden Träumen eher selten vor.



2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?
Ich hab keine Ahnung. Vermutlich aber eher nicht.
Mein muffeliges Weltuntergangs-Ich aus dem Jahr 1996 hat sich nie mit der Frage "Wo bin ich mit 37?" auseinandergesetzt. Vermutlich hätte ich damals gesagt, dass wir sicher alle tot sind 2018, wegen Urwaldabholzung und Ozonloch. Ja. Ich war schon mit 16 ein Öko. Allerdings ein wesentlich pessimistischerer und wäre vermutlich etwas enttäuscht, wie sehr ich zum Mainstream gehöre und wie angepasst ich jetzt bin. Deswegen klopft mein 16jähriges Ich wahrscheinlich ab und an mal an und fragt mich, wo meine Überzeugungen eigentlich hin sind und dann denke ich, es hat recht. Einmal Öko, immer Öko. Nur jetzt mit mehr Weitsicht und weniger Verbissenheit und  Pessimismus.


3. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?
Ich finde alt werden richtig gut. Das ganze Konzept. Ohne scheiß, ich liebe es, älter zu werden. Mit jedem Jahr entwickel ich mich weiter. Werde ruhiger, geduldiger, schlauer, stoischer, mutiger, kleide mich besser, sehe besser auf Fotos aus. *gacker* Ernsthaft. Ich mag mich immer mehr. Ich bin wesentlich entstannter anderen gegenüber und ich weiß viel besser, was ich will. Ich kenne meinen Körper, meine Vorlieben und Abneigungen. Ich weiß, was für mich passt und was nicht. Und ich lege weniger Wert auf Äußerlichkeiten, auch bei mir. Deshalb finde ich älter werden super.
Nic, du kannst mich das gerne in 30 Jahren nochmal fragen, vielleicht finde ich es dann eher bescheide, allein wegen der Zipperlein, die dann irgendwann kommen.

Wie seh ich aus? Egal, ich bin glücklich!

 

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?
Ich musste da echt nachdenken. Und gestehe nun: der Geruch von gebratenen Buletten. Nicht, weil ich Buletten mag. Sondern weil dieser Duft für mich gekoppelt ist an das immer gekochte Essen mittags von meiner Oma. Es ist auch nicht das Essen selbst, sondern die Person, die es gekocht hat. Dieses "da ist jemand da und sorgt für dich" Gefühl. Auch wenn es bei weitem oft nicht so wunderschön war, wie man sich das vorstellt. Ich verstehe es bis heute z.B. nicht, dass man pünktlich jeden Tag um 13 Uhr essen muss.

Ein weiterer Duft ist der Holzduft von Ivar-Regalen, wenn sie neu sind. Wir hatten davon ganz viele im Haus und jedes in neu aufgebaute Ivar-Regal besorgt mir ein Flashback zurück. Vielleicht haben wir deshalb (und weil ich Teile von zuhause "geerbt" habe) so viele.
 

5. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?
Fliegen wie Superman? Oder sich unsichtbar machen, das hätte was. Oder unter Wasser atmen können. So Aquagirl mäßig. Da aber das ganze Superkraftding ja meistens mit schlechten Ganzkörperkondomen aka Anzügen und irgendeinem traumatischen Erlebnis (tote Eltern, explodierter Planet, Verbannung, die schlimmsten Feinde, Geheimidentität) einher kommt, würde ich wohl aber lieber drauf verzichten. Ihr seht, da bin ich langweilig. 
Vielleicht wäre für mich so eine Teilzeit-Superkraft zum ausprobieren die bessere Lösung. Mal Thors Hammer schwingen, mal fliegen, mal super schnell rennen, mal Wolverines Klauen haben ... Nur für mal testen.

Und wie ist das bei euch so? Träumt ihr auch wirr oder hättet gerne Superkräfte? 
Vielleicht findet ihr die Fünf Fragen Runde ja auch super und habt Spaß, mitzumachen. Das geht per Blog oder auf Instagram (#5fa5) oder auch in den Kommentarspalten unter dem jeweiligen Beitrag von Nic.

Herzlich,
Janine 


1 Kommentar :

  1. Hi Janine, schön, dass du dabei bist.

    Also mein 16jähriges muffeliges Weltuntergangs-Ich stammt ja aus aus dem Jahr 1986... ich sage nur ebenfalls Ozonloch, saurer Regen und Tschernobyl. Ich habe eigentlich auch gedacht, dass sich die Menschheit vielleicht schon erledigt hätte, bevor ich wirklich alt bin.

    Nun ja, wir arbeiten ja immer noch dran, uns selbst auszurotten.

    Dass ich unter Wasser atmen kann, das träume ich tatsächlich regelmäßig. Coole Sache, irgendwie. Nur mit den Superhelden-Outfits... da hast du leider auch irgendwie recht. Haha! ;)

    Liebe Grüße
    Nic

    P.S. Ich hoffe, du bist im Februar auch dabei, die Fragen sind im aktuellen Post schon online... ;)

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